Posted February 8, 2006
Francesco
was ist das denn fuer ein scheiss Name fuer ne' Band................................wat soll'n det sein ?
Wer die Band gehoert und gesehen hat, wird sich darueber keine Gedanken mehr machen muessen. Hoechstens ob man sein erstgeborenes Kind auch Francesco nennen sollte...auch wenn es ein Maedchen sein sollte.
Vor allen in Berlin-Kreuzberg, der Schmelztiegel des Punk und Rock'n Roll, ist die Band mittlerweile zu einer gerngesehenen, beliebten Institution geworden, die bei musikerschaffende Freunden des guten Musikgeschmacks und Kneipeneigenuetmer sehr viel Sympathie erntet. Die auffaellige lebhafte oft aus dem rahmen fallende Spielfreude bei den Shows der Francesco's bereiteten bereits vielen Zuhoerer weit ber Berlin's Stadtgrenze, zu einem Erlebnis der besonderen Art. Wenn diese ausgesprochen "netten Jungs?" auf den Buehnen unserer Bananenrepublik agieren sind schweiss, Tempo und nackte Tatsachen Programm.
Auf zahlreichen Konzerten spielte man unter anderem mit Bands wie: Banda Bassotti, Punkreas, Matchbook Romance, ZSK, Kumpelbasis, etc
Die solide Gitarrenarbeit von Olli (Born Toulouse/Punkrock + ex Upset/Hardcore) und
Maggus (ex BKB/Punkrock), eine auergewoehnliche satte raue Stimme von Oscar Noto
(ex Upset/Hardcore) und die wohl most sexy Rhythmusfraktion der Stadt mit Hawk am Schlagzeug (Spancer/Doom) und Philip (Born Toulouse/Punkrock + Swingset/EMO)
beweisen das Punkrock mehr als nur 2-3 tufta tufta ist und verbinden Melodie und Energie
zu groartigen Melodischen Punkrock Songs.
Alle Bandmitglieder sind massgeblich am Songwriting beteiligt und entstanden unter dem Einfluss von Bands wie z.B. Jawbreaker, Avail, Social Distortion, I-Spy oder auch Leatherface mit deren Sound man sie auch durchaus vergleichen kann. Die Texte spiegeln politischsoziale Themen und eigene Erfahrungen wieder, die auch ohne viel Attitde oder erhobenen Zeigefinger zurechtkommt.
2002 wurde mit einer anderen Besetzung das erste 7 Song-Demo eingespielt, das im OX Magazin als gute Mittelklasse bezeichnet wurde, in der Uncle Sallys schon besser ankam und es im Warschauer ein Song auf den Sampler einer Ausgabe schaffte.
... Im letzten August waren sie im Studio und haben sieben Songs eingeknueppelt, die recht gut geworden sind. Vom musikalischen erinnern sie mich ein wenig an die schnelleren Songs von Face to Face gepaart mit einer Whiskeygetraenkten und etwas heiseren Stimme und ein paar Hardcore und Rock'n'roll Einfluessen. Waehrend bei den meisten Demos der Gesang der Stolperstein ist, kann er bei ihnen zum groessten Teil ueberzeugen, auch wenn eine fettere Produktion sicherlich noch eine ganze Menge haette rausholen koennen und ihm gut getan haette. Ich bin auf alle Faelle gespannt darauf sie demnaechst mal live zu sehen, denn das Demo weiss im groen und ganzen zu ueberzeugen.
Kai Wydra Waste of Mind
Im Sommer 2004 erschien ein 7" Split mit den Disckolos aus Argentinien.
Leider ist dieses grossartige Werk schon vergriffen.
Im Herbst 2004 ging die Band ins U.S.I. Tonstudio Berlin um 13 neue Stuecke fuer ihr erstes Album aufzunehmen. Trotz wechselnder Besetzung ein solides werk entstanden ist.
Wenn ich in Kreuzberg auf Kneipentour bin ist die Chance gross, dass mir einer der Jungs von FRANCESCO mal wieder entgegen stolpert. Trinkfest sind die ehemaligen Braunschweiger ohne Frage. Ziemlich genau zwei Jahre nach ihrem letzten Demo haben sie es jetzt endlich mal wieder ins Studio geschafft um eine neue Platte aufzunehmen. Musikalisch erinnern sie mich immer ein wenig an die grossartigen FACE TO FACE, denn auch sie bieten kraftvollen Midtempo Punkrock mit Power und Gefuehl und getragen und gepraegt werden die Songs nicht zuletzt von dem rauen Gesang, der mir live meistens aber noch ein Stueck besser gefaellt als auf Platte. Insgesamt ordentlich was sie abliefern, auch wenn man bei dieser Full Lengh merkt, dass sie vielleicht noch ein wenig mehr Abwechslung gebrauchen koennten, gerade der Gesang koennte da vielleicht noch etwas flexibler sein. Wie hat schon die Terrorgruppe passend gesungen: "Kreuzberg zuerst!".
Kai Wydra Waste of Mind
Das ganze rockt einfach ein bisschen mehr als andere Alben; der Gesang gefaellt mir auch ein bisschen besser und streckenweise sind die Melodien der Lieder sehr gut. Im Gegensatz zu anderen Gruppen dieser Musikrichtung wirkt das Album recht abwechslungsreich. Da steckt einiges an Potential drin!
sk oivision 2004
Die mittlerweile feste Bandbesetzung ist zurzeit bei der Vorbereitung des neuen Albums und der Tour 2006. Also Ohren und Augen aufhalten, wer sie verpasst wird spaeter seinem "Francesco" nicht erzaehlen koennen, da man die Band gesehen hat als die noch jung waren und in kleinen Clubs gespielt haben.
..........................................................................................................waere doch schade.